Autor: Matthias Klein 08.11.2019

„Viele Menschen in Osteuropa fühlen sich alleingelassen“

Ein Erbe des Mauerfalls vor 30 Jahren sei die Abwanderung aus Osteuropa, sagt Mercator Fellow Ivan Krastev im Interview. „Das Paradoxe an Mittel- und Osteuropa: Keiner will die Europäische Union verlassen. Aber ein Großteil fühlt sich alleingelassen, weil zu viele andere Menschen ihren eigenen Ländern den Rücken gekehrt haben.“

Das ist das Erbe von 1989: Die Öffnung der Grenzen war das Beste, was den Ost-europäer*innen passieren konnte; gleichzeitig ängstigen sie die Folgen dieser Öffnung heute.

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