Testen Sie Ihr Netzwissen!

Autor: Julien Wilkens 24.01.2023

Wie selbst­verständlich googeln wir heute, wenn wir im Internet nach etwas suchen. Dabei ist das weltweite Web viel mehr als nur die Suchmaschine des US-Internet­riesens Alphabet. Die Open Search Foundation will einen Index fürs Internet auf Basis europäischer Werte aufbauen, der Such­maschinen Alternativen zu Google bieten soll. Was wissen Sie über die Möglichkeiten des World Wide Webs? Wie offen ist das Internet wirklich? Testen Sie Ihr Wissen im AufRuhr-Quiz!

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Frage 10/10

Wie viele der knapp acht Milliarden Menschen auf der Welt haben Zugang zum Internet?

Antwort 1

5,3 Milliarden

Antwort 2

2,7 Milliarden

Antwort 3

1,5 Milliarden
RICHTIG!
Die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit ist kontinuierlich gestiegen und belief sich laut Statista im Jahr 2022 auf geschätzt rund 5,3 Milliarden. Im Jahr 2005 waren es nur knapp über eine Milliarde User*innen. Die prozentual meisten Menschen mit Internetzugang – 99 Prozent – gibt es in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Kuweit. Schlusslicht: Eritrea (6,9 Prozent) und Nordkorea (0,1 Prozent).
Quelle: Statista
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Frage 9/10

Wie viel wiegt das Internet?

Antwort 1

Gar nichts

Antwort 2

50 Gramm

Antwort 3

50 Trillionen Tonnen
RICHTIG!
Die zahlreichen Festplatten und Megarechenzentren, über die das Internet laufen, wiegen Millionen von Tonnen. Doch das gesamte Wissen des Internets wiegt gerade mal 50 Gramm – und damit so viel wie eine halbe Tafel Schokolade. Dass Daten überhaupt etwas wiegen, hat damit zu tun, dass Elektronen, die Daten speichern, eine höhere Energie und somit auch eine höhere Masse aufweisen. Das haben US-Mathematiker*innen errechnet – mithilfe von Einsteins berühmter Formel E = mc2. Dabei wird die Energie mit der Masse in ein direktes Verhältnis gesetzt.
Quelle: Chip.de
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Frage 8/10

Was bedeutet Google?

Antwort 1

Der Name des ersten Algorithmus

Antwort 2

Eine Zahl mit 100 Nullen

Antwort 3

Der verstorbene Hund von Larry Page
RICHTIG!
Die Zahl 10 hoch 100 heißt Googol. Larry Page und Sergey Brin fanden das passend für ihre Suchmaschine. Ob die Google-Gründer sich den Namen als Wortspiel gedacht haben oder es ein Schreibfehler war, gilt immer noch als umstritten. Denn auf Englisch klingt der Name bei beiden Schreibweisen identisch.
Quelle: Wissenschaft.de
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Frage 7/10

Wie viel CO2 wird durch den Stromverbrauch bei Google-Suchanfragen im Monat ausgestoßen?

Antwort 1

260 Kilogramm

Antwort 2

2,6 Tonnen

Antwort 3

260 Tonnen
RICHTIG!
Rund 260 Tonnen CO2 werden durch Google-Suchanfragen produziert – jeden Monat. Denn die 15 Rechenzentren weltweit brauchen viel Energie – zum Bearbeiten der Anfragen und zum Kühlen der Server. Damit erzeugen die Google-Suchen jeden Monat so viel CO2 wie ein Auto für eine Million Kilometer oder 260 Flüge von New York nach Berlin. Die Netzkünstlerin Joana Moll hat den CO2-Abdruck von Google ausgerechnet: Bei jeder Sekunde googeln wird so viel CO2 freigesetzt, wie in 23 Bäumen gebunden ist.
Quellen: Deutschlandfunk Nova, GoogleWatchBlog
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Frage 6/10

Wann wurde das Wort „googeln“ in den Duden aufgenommen?

Antwort 1

2004

Antwort 2

2014

Antwort 3

gar nicht
RICHTIG!
Das Verb googeln wurde 2004 in den Duden aufgenommen und leitet sich von Google ab. Seither steht da, dass googeln „mit Google® im Internet suchen, recherchieren“ bedeutet. Das schwache Verb wird phonetisch so ausgesprochen: [ˈɡuːɡl̩n]. Beispiel für den Gebrauch laut Duden: „Ich goog[e]le mal schnell.“ Übrigens: Das Verb ist dann gleich in die Duden-Liste mit Wörtern aufgenommen worden, die oft falsch geschrieben werden.
Quelle: Stern.de
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Frage 5/10

Heute gibt es fast zwei Milliarden Websites. Wie viele gab es 1992?

Antwort 1

10

Antwort 2

12.000

Antwort 3

1,2 Millionen
RICHTIG!
Am 6. August 1991 stellte World-Wide-Web-Erfinder Tim Berners-Lee die ersten Infos des europäischen Kernforschungszentrums CERN ins Netz. Unter der Adresse sind sie immer noch abrufbar, mehr als 30 Jahre später, inmitten knapp zwei Milliarden Websites. Es war die allererste Website für Rechner, die mit Hyperlinks untereinander vernetzt waren. Der Anfang des WWW verlief dabei mit überschaubarer Vernetzung: Bis Ende 1992 waren dort gerade mal zehn Rechner angeschlossen. Bis zum Jahre 1994 waren es knapp 3.000 weltweit, darunter immerhin schon Yahoo! als erstes Web-Verzeichnis.
Quelle: Statista
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Frage 4/10

Wie hieß die erste Suchmaschine der Welt?

Antwort 1

Archie

Antwort 2

Lycos

Antwort 3

Bald
RICHTIG!
Archie V1.0 war im November 1990 die erste Suchmaschine der Welt. Der Name stammt vom englischen Wort „to archive“ („archivieren“). Student*innen der McGill University School of Computer Science im kanadischen Montreal programmierten den Suchroboter, der das damals noch überschaubare Internet systematisch durchkämmen und Informationen sammeln sollte. Heute geht es darum, die Suchmaschinen zu ordnen und ihre Macht einzugrenzen. Die Open Search Foundation will dafür einen Index fürs Internet auf Basis europäischer Werte aufbauen.
Quelle: WirtschaftsWoche
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Frage 3/10

Alle kennen Google, doch wie heißen die russischen und chinesischen Pendants?

Antwort 1

VKontakte und WeiWei

Antwort 2

Yandex und Baidu

Antwort 3

Ischewsk und Chongqing
RICHTIG!
Yandex, das russische Pendant zu Google, kommt in Europa – siehe Frage eins des Quiz – auf einen Marktanteil von knapp unter zwei Prozent, Baidu unter 9,5 Prozent. Yandex ist nach Suchanfragen die fünftgrößte Suchmaschine nach Google, Bing, Yahoo! und Baidu, dem chinesischen Anbieter. Diese bieten wie der Suchmaschinenriese Google Dienstleistungen wie Mail-, Cloud- und Kartendienste an. In Europa kennt man sie unter Googlemail, Google Drive und Google Maps. Wir finden das selbstverständlich. Warum eigentlich?
Quelle: Statista
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Frage 2/10

Wie viel zahlte Google 2021 an Apple, damit Google die Standardsuchmaschine auf den Geräten von Apple bleibt?

Antwort 1

100 Millionen Euro

Antwort 2

1 Milliarde Euro

Antwort 3

15 Milliarden Euro
RICHTIG!
Fast unglaubliche 15 Milliarden Euro hat Google laut einer Untersuchung von Bernstein Research für das Jahr 2021 an Apple für das Recht bezahlt, Suchmaschine Nummer eins auf den Geräten zu bleiben. 2020 sollen es Schätzungen zufolge 10 Milliarden Euro gewesen sein.
Quellen: Golem.de, Heise.de
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Frage 1/10

Wie viel Prozent der Suchanfragen laufen in Europa über Google?

Antwort 1

84 Prozent

Antwort 2

72 Prozent

Antwort 3

55 Prozent
RICHTIG!
Mit 84 Prozent dominiert Google den europäischen Suchmaschinenmarkt: Mehr als neun von zehn Suchen im Netz gehen über die Suchmaschine von Alphabet. Gefolgt von Bing, dem Angebot von Microsoft, mit etwas über zwei Prozent. Auf das russische Yandex entfallen etwas unter zwei Prozent. Der Rest, Ecosia, DuckDuckGo und Co., kommen nicht mal auf einen halben Prozentpunkt.
Quellen: Statista, Statista
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Open Search Foundation

Die Open Search Foundation (OSF) setzt sich für eine offene, transparente und unabhängige Internet­suche in Europa ein. Daran arbeiten Menschen unter­schiedlicher Fach­richtungen sowie Forschungs­einrichtungen und Rechen­zentren.
opensearchfoundation.org/