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Autor*innen: Alexandra Frank, Sally Wilkens 05.10.2023

Brennpunkt Verkehrswende – Mobilitätsforscher versus Handelsverband

Auslaufmodell Auto? An drei Brennpunkten der Verkehrswende in Berlin diskutieren Mobilitätsforscher Andreas Knie und Nils Busch-Petersen vom Handelsverband Berlin-Brandenburg. Wie gelingt die Verkehrswende? Das Streitgespräch im Video.

Pop-up-Fahrradwege am Kottbusser Damm, Entsiegelung von Parkplätzen im Graefekiez und die autofreie Friedrichstraße – zu Besuch an drei Brennpunkten der Verkehrswende in Berlin. Die Orte stehen beispielhaft dafür, was eine Stadt für mehr Lebensqualität mit weniger Autos tun kann – und wie sie dabei auch scheitert. Andreas Knie und Nils Busch-Petersen diskutieren über Lieferverkehr, sichere Räume und tote Einkaufsstraßen. Knie leitet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) die Forschungsgruppe „Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“. Busch-Petersen ist Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg. Klar ist: Beide haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die Verkehrswende gelingen kann. Im Video sind Knie und Busch-Petersen zusammen unterwegs an drei Brennpunkten der Verkehrswende in Berlin.


Verkehrswende konkret

Das Projekt „Verkehrs­wende konkret“ folgt auf das Projekt „Verkehrs­wende erleben“. In diesem entwickelt seit 2020 ein inter­disziplinärer Verbund aus Sozial- und Partizipations­wissen­schaftler*innen des WZB und der TU Berlin gemeinsam mit dem Berliner Verein paper planes Zukunfts­vorstellungen für die Mobilitäts­wende in Städten. Die Arbeiten des Vorhabens wurden im Frühjahr 2022 im Rahmen der Kampagne „Straßen befreien“ veröffentlicht.

Nun werden theoretische Konzepte wie etwa das Verkehrs­experiment im Berliner Graefekiez in die Praxis über­tragen und analysiert.

Logos von WZB, TU Berlin und Paper Planes